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16.10.2009 Podiumsdiskussion: OJB - Offene Jugendarbeit Bregenzerwald

Podiumsdiskussion zum Film...

Podiumsdiskussion zum Film...

Am Freitag, 16.10.09 veranstaltete die OJB in den Bezauer Wirtschaftsschulen eine Podiumsdiskussion zum Film...

Gewalt im Jahr 2009. Sind wir Jugendliche wirklich so schlimm? – so lautete das Thema der Diskussion.
Der Besucherandrang hielt sich, aus welchen Gründen auch immer, sehr in Grenzen. Trotzdem brachte die Diskussion einige bemerkenswerte Aspekte hervor.
Anders als üblich wurde statt einem Fachvortrag ein kurzer Film vorgeführt. Dieser Film brachte zum Ausdruck, dass die Erwachsenen, bevor sie auf Andere (die Jugendlichen) zeigen, zuerst auf sich selbst schauen sollten.

Im Anschluss an den Film bat die Moderatorin Christine Amon die Podiumsteilnehmer Martin Hagen von der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, den Gewaltberater Andreas Hartmann-Kern aus der Schweiz, von der Sicherheitsdirektion Uta Bachmann sowie den HS und PTS Direktor Ferdinand Orschulik zu sich, um auf dem  Podium über die Themen Jugend und Gewalt zu diskutieren.

Während der Diskussion wurde über Themen wie Alkohol in Zusammenhang mit Gewalt, Vorbilder der Jugendlichen, statistische Zahlen, Vergleich zu früher, Gruppenzwang usw. diskutiert.

Vandale Akte haben verschiedene Gründe

So verdeutlichte Martin Hagen, dass real kaum eine Zunahme von vandalen Akten auf öffentlichen Plätzen feststellbar ist, hingegen sich die Anzeigenbereitschaft in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt hat. Hieraus ist ersichtlich, dass die Toleranz der Bevölkerung drastisch abgenommen hat. Andreas Hartmann-Kern fordert zudem höhere Strafen bei Gewaltakten unter Alkoholeinfluss. Da häufig Alkohol als Ausrede vorgeschoben wird, um Vandalenakte zu rechtfertigen.

Ferdinand Orschulik verdeutlichte, dass die Zahl der Schlägereien und Handgreiflichkeiten in Schulen im Vergleich zur Vergangenheit abgenommen hat, hingegen hat Mobbing und die Brutalität bei Schlägereien zugenommen. Während der Diskussion wurde auch das Thema des Gruppenzwanges als möglicher Auslöser für vandalen Akte angesprochen. Jugendliche müssen gewisse Taten übertreffen, um zu der Gruppe zu gehören oder auch aufzufallen.

Es wurde auch das Bild des Mannes, welches zum Großteil (noch) in der Gesellschaft vorherrscht in Frage gestellt. Jugendliche, welche sich vorwiegend an Vorbildern orientieren, bekommen fast nur ein einseitiges Männerbild vermittelt. Der Mann als permanenter Siegertyp, der alle Probleme löst und fast keine Gefühle zeigen kann oder darf. Dies ist laut den Experten ein Hauptgrund für viele Gewalttaten.

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