Beobachtungen in letzter Zeit haben ergeben, dass sich immer mehr Leute / Jugendliche in verschiedensten Bereichen in ihrem Leben gestresst fühlen. Vielen Menschen ist anzumerken, dass sie hektisch sind, unruhig und sich über Stress beklagen. „Tut mir Leid, ich habe Stress“ wird immer öfter als Ausrede bei Absagen verwendet.
Weiters ist auch zu beobachten, dass das Wort „Stress“ zu einem Modewort geworden ist. Immer öfters wird über „Burn Out“ und Stress in der Arbeit gesprochen. Mittlerweile scheint der Einzelne nur noch cool und in zu sein, wenn er/sie ab und zu Stress hat. Auffallend ist, dass nach „Wie geht es dir?“, die zweite Frage eines Menschen an einen anderen meistens lautet: „Bist du im Stress?“?
An dieser Tatsache ist unschwer zu erkennen, welcher Stellenwert das Wort oder das Gefühl Stress in unserer Gesellschaft hat.
Doch was ist Stress eigentlich? Gibt es ihn überhaupt?
Ein Sprichwort besagt: „Stress gibt es nicht, Stress macht man sich nur selber.“ Gute Arbeitseinteilung ist wichtig, Nein sagen können ist das Um und Auf und jeder Mensch sollte sich auch Ruhepausen gönnen, sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Aber ist das so einfach? Was können wir tun, um Stress entgegenzuwirken? Können wir unseren Alltag so gut einteilen, dass wir gar nicht erst das Gefühlt bekommen, im Stress zu sein?
Im Jahr 2011 beschäftigt sich die Offene Jugendarbeit Bregenzerwald mit dem Thema Stress. Im Großprojekt STRESSless werden die verschiedenen Bereiche aufgezeigt, die Stress erzeugen können, es werden Alternativen zur Stressbewältigung vorgestellt und es wird gemeinsam über das Thema diskutiert. Die Realität soll dargestellt werden, wie sie ist und es soll bei den Menschen eine Veränderung im Denken angeregt werden.
STRESSless ist ein bewusst gewähltes Wortspiel, das sich aus den Begriffen „Stress“ (engl. für Druck, Anspannung) und „less“ (engl. für weniger) zusammensetzt.
Die Übersetzung des englischen Wortes „stressless“ bedeutet „ohne Anstrengung“.
Es soll also ohne Anstrengung an das Thema Stress herangegangen werden und Ziel soll es sein, sich von dem Projekt nicht „stressen“ zu lassen.
Zusätzlich zum Projekttitel, welcher immer gleich bleiben wird, gibt es für jede Veranstaltung eine Unterüberschrift, die der Veranstaltung angepasst wird.
Beispiele:
STRESSless
Ka nöd... han Stress!
STRESSless
Bin dann mal weg
STRESSless
Zit für de
Durch diesen Untertitel kann die Bevölkerung zum Nachdenken angeregt werden, es können bereits in der Überschrift Fragen gestellt werden.
Außerdem können wir durch den Titel schon Bezug zu den Themen nehmen, die innerhalb des Projektes bearbeitet werden.
Ziel des Projektes ist es zum einen, verschiedene Bereiche zu thematisieren, welche Stress erzeugen können. Es soll über das Thema nachgedacht, gesprochen und polarisiert werden.
Weiters soll das Projekt Möglichkeiten der Stressbewältigung aufzeigen und alternative Freizeitbeschäftigungen bieten. Es soll die Chance geboten werden, aus dem stressigen Alltag auszubrechen und zu sich selbst zu finden. Zurück zur Natur und Konzentration auf die eigenen Bedürfnisse sind wichtige Aspekte des Projektes, ebenso soll dem vorherrschenden Konsumverhalten der Bevölkerung entgegengewirkt werden.
Zielgruppe des Projektes sind zum Großteil natürlich Jugendliche.
Außerdem sollen einige Aktionen des Projektes aber auch Erwachsene, Pädagog/innen, Jugendverantwortliche, usw. ansprechen.
Die Grafik für das Gesamtprojekt wurde von unserem Grafiker Gerhard Wolf, abart.at, erstellt. Wichtig war uns, dass die Grafik ein durchgängiges Bild darstellt und einen Wiedererkennungswert hat.
Die Grafik unterscheidet sich in den Farben, den abgebildeten Personen und dem Text, ist sonst aber im gleichen Stil gehalten.
Es wurden bewusst Jugendliche aus dem Bregenzerwald als Models ausgewählt, damit das Thema in der Region und nahe an den Menschen bleibt. Die Jugendlichen stellen auf den Bildern Stressposen dar. Die Bilder wurden zerrissen, was aussagen soll, dass Menschen bei Stress oft das Gefühl haben, wie zerrissen zu sein und am liebsten an 10 Orten zur gleichen Zeit sein sollten.
Weiters haben wir uns dafür entschieden, anstatt normalen Flyern Postkarten drucken zu lassen, da dies eine neue Idee ist und somit können den Menschen in der Region Botschaften zum Thema Stress direkt in die Häuser gesandt werden.
Der offizielle Auftakt des Projektes STRESSless fand im Rahmen des alljährlichen Teamleiterworkshops im Campinghaus des Gasthof Ritters in Bersbuch statt.
Am 26. und 27. April 2011 veranstaltete die Offene Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit Bregenzerwälder Schulen ein Kabarett der besonderen Art. Kabarettist Ingo Vogl reiste mit seinem Programm „G’sundheit“ extra aus Salzburg an und stand in 1,5 Tage ganze viermal für je zwei Stunden für die Bregenzerwälder Jugendlichen und Erwachsenen auf der Bühne.
Vom 28. April bis 26. Mai fand jeweils donnerstags von 18:30 bis 19:30 Uhr ein Aerobic Training im Landammann Saal in Großdorf statt.
An sechs Abenden im Mai und Juni 2011 trafen sich bis zu 18 Jugendliche in der Turnhalle in Schwarzenberg zu eineinhalb Stunden mit sich selbst und der Energie der Gruppe – zum Yoga.
Am Samstag, 21. Mai 2011 organisierte die OJB im Bahnhof in Andelsbuch einen Vortrag zum Thema Zeit. Passend zum momentanen Schwerpunktprojekt ging es bei dem Vortrag nicht darum, wie man die Zeit, die man hat, richtig einteilt und immer noch mehr Termine unter einen Hut bringt, sondern darum, wie man die Zeit sinnvoll und qualitativ nutzt.
Am Samstag, 28.05.2011 fand im Capo in Egg ein Workshop der besonderen Art statt. Es konnte von den Großen gelernt werden, die DJ´s von Wasted Beats und DJ Alpine haben den Workshop geleitet und den anwesenden Jugendlichen aufgezeigt, dass man eigentlich nur etwas Übung und ein dickes Sparkonto braucht, um DJ zu werden.
Im Zuge des Jahresprojekte „STRESSless“ der OJB ist es das Ziel der Jukos, einiger Jugendlicher, einer Fotografin und zwei Grafiker/innen, Postkarten zum Thema Stress zu kreieren und somit auf das Thema im Alltag aufmerksam zu machen.
Erreichbar nur für Fuchs und Has, für mich selbst und für die, die mit dabei waren.
Tief in den Wäldern der Egger Berge und den verborgenen Schluchten der Subersach warfen wir den Stein der Zeit weit zurück in die Vergangenheit. In eine Zeit, in der wir von Stress verschont und von radioaktiven Strahlen noch nichts wussten. So haben wir im selbsterschaffenen Lager gehaust, am Lagerfeuer gekocht, im Brotofen Brot gebacken und das Fleisch in einer Grube zubereiten.
Am 08. Oktober 2011 organisiert die OJB eine Fortbildung zu den Themen "Neue Medien und Facebook". Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Jugendliche, die in den Jugendräumen oder anderen Institutionen ehrenamtlich tätig sind, es können sich aber auch andere Interessierte für den Tag anmelden.
Ab 19. Oktober 2011 organisiert die OJB einen Hip Hop Tanzkurs für junge Leute.
Getanzt wird jeweils mittwochs von 18:30 bis 19:30 Uhr im Gemeindesaal Reuthe.
Ein Projekt in dieser Größenordnung ist natürlich nur mit der Unterstützung von Sponsoren und Partner möglich.
Wir möchten den Sponsoren des Projektes STRESSless herzlich für die Unterstützung danken!
Jugendwohlfahrt des Landes Vorarlberg
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koje - Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung
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Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald
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Sparkasse der Gemeinde Egg
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